Internationaler Jugendfreiwilligendienst

Der Bielefelder Ole Hübert ist bereits seit vergangenem Jahr im Rahmen eines internationalen Jugendfreiwilligendienstes an der deutschen Schule in Helsinki. Mit einer kleinen Spende hat sich der Bezirksverein Ostwestfalen an den Kosten für den Aufenthalt beteiligt und ihm so diese tolle Erfahrung ermöglicht. Wie es ihm ergangen ist, könnt ihr nachfolgend in seinem Bericht über die ersten Monate lesen:

 

Moi und Hallo aus dem Norden!!

Es ist beinahe Halbzeit meines Internationalen Jugendfreiwilligendienstes. Seit Anfang August lebe ich jetzt schon in Helsinki und arbeite an der Deutschen Schule hier. Meine Arbeit ist zweigeteilt. Zum einen helfe ich viel im Schulhaus mit und habe Hausmeistertätigkeiten, zum anderen bin ich Nachmittagsbetreuer der 1A. Die Schule verfügt in den Klassen 1 bis 9 über einen deutschsprachigen und einen finnischsprachigen Zweig. Nach der 9. Sind die Schüler dann zur deutschen Oberstufe zugelassen und können Abitur machen. Die Schule hat sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen in die Sprachen und geistigen Inhalte zweier Kulturen einzuführen: in die des finnischen und in die des deutschen Kulturkreises. So bekomme auch ich als Freiwilliger täglich neue Eindrücke über die finnische Kultur. Leider spreche ich auf der Arbeit trotzdem hauptsächlich deutsch. Auch in meiner Freizeit spreche ich kein finnisch sondern viel Englisch. So beruhen sich meine finnisch Kenntnisse auf einigen Floskeln.

Ich hatte bis jetzt eine sehr schöne Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und freue mich auf noch mehr Zeit in Finnland. Während der Woche arbeite ich recht viel und während der kalten & dunklen Wintermonate fällt es mir manchmal schwer mich nach der Arbeit nochmal aufzuraffen. An den Wochenenden habe ich dafür frei und Zeit für viele schöne Unternehmungen.

Finnland gefällt mir besonders landschaftlich sehr gut, das Meer, die Seen, die Wälder - einfach schön. Außerdem wurde ich hier herzlich empfangen und habe viele Kontakte knüpfen können. Besonders über das Studentenwohnheim wo ich wohne lerne ich immer wieder nette Leute kennen.

Auch Helsinki als Stadt gefällt mir. Es leben sehr viele junge Leute hier und die Stadt wirkt auf mich dynamisch. Helsinki ist nicht zu groß und nicht zu klein - für meinen Geschmack genau richtig.

Bei Nachfragen zu meinem Freiwilligendienst könnt ihr gerne Kontakt mit mir aufnehmen ( ole_hue@web.de)

Vielen Dank

Ole Hübert

 

Karnevalsfeier der Nachmittagsbetreuung

Weihnachtskochen 2015

Wie bereits in den vergangen beiden Jahren hat sich der Bezirksverein Ostwestfalen zum nunmehr dritten gemeinsamen Weihnachtskochen in der Lehrküche der VHS Reckenberg-Ems im Seidensticker Gewerbepark in Rheda-Wiedenbrück getroffen.

Auch diesmal waren es über 20 Personen, die nicht nur finnische und deutsche Weihnachtsköstlichkeiten probieren, sondern diese vorher selbst zubereiten wollten. Nach einer ersten Stärkung mit Kaffee und herrlichen Kuchen- und Gebäckvariationen, sorgfältig zubereitet von unserem Mitglied Riitta Pfeil, konnte die Zubereitung starten.

Das Ergebnis nach 3 Stunden fleißiger Arbeit konnte sich sehen lassen. Eine würzige Suppe zum Start, duftende Aufläufe zu einem saftigen Braten als Hauptgang und Mustikkakukko mit Vanilleeis als krönender Nachgang. Wem diese Beschreibung zu kurz geraten ist, der ist im kommenden Jahr herzlich eingeladen dabei zu sein und diese köstlichen Gerichte mit uns aufs Neue kennenzulernen.

Bis dahin sei den vielen Helfern gedankt, insbesondere Eveline Kampmann für den tollen Braten, Kaija Büscher für die stimmungsvolle Dekoration der Räumlichkeiten und Riitta Pfeil sowie Mirja Räsänen-Burow für die tolle Anleitung aller Beteiligten.

Weihnachtskonzert Duo Kauhanen & Hirvonen

In den Räumlichkeiten der Bodelschwinghkirche, dem Zuhause der finnischen Sprachschule und der finnischen Gemeinde, trat als musikalischer Abschluss des alljährlichen Weihnachtsbasares das Duo Kauhanen & Hirvonen auf.

In entspannter, vorweihnachtlicher Atmosphäre, gut versorgt mit Köstlichkeiten aus der finnischen Küche, zubereitet von den fleißigen Helfern der Sprachschule und Gemeinde, boten Maija Kauhanen und Päivi Hirvonen in 2 Stunden ein abwechslungsreiches Repertoire aus Gesang, Geige und Kantele. Mal temperament- und schwungvoll, mal sanft und melancholisch, wurden die 30 Gäste an diesem Abend einmal mehr der Vielseitigkeit des finnischen Nationalinstrumentes, der Kantele, gewahr.

Vielen Dank an diese beiden erstklassigen Musikerinnen für einen Abend, der noch lange nachklingen wird. Dank gilt auch der finnischen Sprachschule und der finnischen Gemeinde, ohne deren Hilfe dieses Konzert nicht hätte stattfinden können. Zuletzt sei auch den großzügigen Spendern gedankt, die mit ihrer Spende auch zukünftige Konzerte ermöglichen.

Lesung in der Stadtteilbibliothek Brackwede

Am 14.10.15 fand in der Stadtteilbibliothek Bielefeld-Brackwede eine Lesung für Vorschulkinder statt. Mirja Räsänen-Burow las aus dem finnischen Kinderbuch "Uppo-Nalle" von Elina Karjalainen, welches 2014 durch das Engagement der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Gera auf Deutsch übersetzt worden ist.

Die Pausen der Lesung wurden genutzt um den jungen Zuhörern das nordische Land näher zu bringen und unter Mirjas Anleitung die ersten Versuche zu unternehmen auf Finnisch zu zählen. Aus dem 2. Buch "Herbst im Mumintal" von Tove Jansson wurde nicht mehr gelesen, da sich zunehemend Unruhe breit machte.

Frau Günter, die Leiterin der Stadtteilbibliothek, war jedoch auf alle Eventualitäten vorbereitet, sodass der Tag seinen Ausklang mit dem Ausmalen von verschiedenen Motiven aus der Welt der Mumins fand. Begeistert konnten alle ihr Bild mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss übergab die 1. Vorsitzende Christiane Pankoke beide Bücher an die Stadtteilbibliothek Brackwede.

Bücherübergabe an Frau Günter durch Christiane Pankoke.

Der DFG-Bezirksverein OW hatte eingeladen zum Weihnachtskochen nach Rheda-Wiedenbrück.

Die gut ausgestattete Lehrküche der VHS war diesmal der Treffpunkt der kochfreudigen Finnland-Freunde. (Mehr erfahren? Klicke auf die Überschrift!)

 

 

 

Verleihung des Murnau-Filmpreises an Aki Kaurismäki

Der diesjährige Preisträger Aki Kaurismäki nahm am 13. Mai 2012 persönlich den ihm verliehenen Murnau-Filmpreis entgegen. Im Rahmen der feierlichen Preisvergabe im Theater am Alten Markt sprachen Vertreter der Stadt Bielefeld und der Vorsitzende der Jury Horst Annecke. Durch die Verleihung führte der Vorsitzende der Gesellschaft des Murnau-Filmpreises, Jost Streitbörger. Als Laudator widmete sich der Filmwissenschaftler Ulrich Gregor dem Werk Kaurismäkis. Nach der förmlichen Übergabe der für den Filmpreis stehenden Statue und dem Eintrag ins goldene Buch der Stadt Bielfeld erwartete das Publikum die übliche Dankesrede des Geehrten. Doch Kaurismäki pflegte an dieser Stelle sein Image als wortkarger, verschrobener Finne und beließ es bei einem Kurz-Statement.

Christiane Pankoke, Vorsitzende DFG Ostwestfalen e.V. und Silvia Kantim, Landeskultureferentin der DFG Westfalen-Lippe e.V. waren für die Deutsch-Finnische Gesellschaft bei diesem Festakt vertreten.

Seite des Pandora Film Verleih über Aki Kaurismäki: www.aki-kaurismaeki.de

Seite der Gesellschaft zur Verleihung des Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau Filmpreises: www.murnaufilmpreis.de

 

 

 

Zeitungsberichte zur Preisverleihung:

20120514_Bericht_NeueWestfaelische.pdf

© 2012 Neue Westfälische 14. Mai 2012

Bericht_Westfalenblatt_2012-05-15.pdf

© 2012 Westfalenblatt vom 15. Mai 2012


Murnau Preis 2012 vergeben

Bielefelder Filmpreis geht an Aki Kaurismäki

 

Die Jury der Gesellschaft zur Verleihung des Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau Filmpreises hat Aki Kaurismäki einstimmig den Filmpreis des Jahres 2012 zuerkannt. Der Filmregisseur aus Finnland wird die Auszeichnung am 13. Mai persönlich in Bielefeld entgegennehmen.

Die Matinee im Theater am Alten Markt mit Empfang und Vorführung des jüngsten Films Kaurismäkis, Le Havre, steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld, Pit Clausen. Der Preisträger wird sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen.

Die vierköpfige Jury besteht aus Christiane Heuwinkel von der Kunsthalle Bielefeld, dem Filmkritiker und Filmmusiker Daniel Kothenschulte, Stefanie Schulte Strathaus von der Berliner Arsenal und Berlinale sowie Rechtsanwalt Horst Annecke von der Bielefelder Sozietät Streitbörger Speckmann als Vorsitzendem. Die Anwälte des Bielefelder Büros dieser Sozietät haben den mit 10.000 Euro ausgestalteten Preis zum zweiten Mal in Folge finanziell gefördert.

Mit ihrer Entscheidung wahrt die Jury die Tradition des schon früher verliehenen Bielefelder Murnau-Preises. Im Jahr 1988 zum hundertjährigen Geburtstag des in Bielefeld geborenen Stummfilmers von Weltruf Friedrich Wilhelm Murnau geschaffen, ging der ursprüngliche Preis im Zweijahresrhythmus an Eric Rohmer, Wim Wenders, Henri Alekan, Herbert Achternbusch, Jacque Rivette und schließlich an Werner Herzog. Nach einer Pause ermöglichten die Bielefelder Anwälte der Sozietät Streitbörger Speckmann einen Neustart in Jahr 2010. Erste, gemeinsame Träger des wiederbelebten Preises waren seinerzeit die Kamerafrau Elfi Mikesch und der weltweit arbeitende Film- und Opernregisseur Werner Schroeter, der Jugendjahre in Bielefeld verbracht hatte. Schroeter erlag nur wenige Tage nach der Preisverleihung seiner schweren Krankheit.

HINTERGRUND AKI KAURISMÄKI

Der 1957 geborene Filmregisseur Aki Kaurismäki, der seine finnische Heimat häufig verließ, aber stets zurückkehrte, studierte Literatur und war Hilfsarbeiter, bevor er eindrucksvoll cineastisch in Erscheinung trat. Kaurismäki ist Preisträger der Filmfestspiele in Berlin, Cannes, Tromsö, Moskau und Sao Paulo. Zudem erhielt er unter anderem den Ehrenleoparden in Locarno, den Europäischen Filmpreis und den Louis-Delluc-Preis. Seine Vorbilder sind Robert Bresson und Jean-Luc Godard. 

Kaurismäki, der als "Melancholiker des Autorenfilms" gilt, gehörte mit seinen sparsam, in schneller Folge gedrehten Filmen lange Zeit zu den produktivsten Filmschaffenden. Mittlerweile macht er sich rar: mit Meisterwerken, die er im Mehrjahresabstand fertigstellt. Ihm gelingen lakonische moderne Märchen ohne Goldregen und Königskinder, dafür mit einfachen Menschen ? Außenseitern, die das äußere Glück der Welt nur wenig bescheint.

Zuletzt, im Jahr 2011, kam Le Havre in die Kinos: mit auffallend sparsam geschminkten Schauspielern, die bereits in anderen Kaurismäki-Filmen zu sehen waren. Auch der Hund des Regisseurs, Leika, war erneut dabei. Kaurismäki braucht nicht viele Worte, um Zuneigung zu Müllmännern und Kassiererinnen, insbesondere aber zu einem gutmütigen Schuster und einem Flüchtlingsjungen aus Afrika zu zeigen. Der Grenze zum Sozialkitsch bleibt er aber stets fern. Seine Helden wahren selbst in den erbärmlichen Behausungen des Hafenviertels ihre Freiheit und Würde, und schließlich begehren sie auf. Während wortkarger Dialoge verbindet der Regisseur das müde Blau und Grün seines emotionalen Grundtons mit den kecken Farben eher zufälliger Details. Daran hätte Friedrich Wilhelm Murnau seine Freude; auch er ließ durch betont karge Bilder seine gradlinigen Geschichten umso mehr strahlen.

Ein herzlicher Glückwunsch der DFG Westfalen-Lippe e.V. an Aki Kaurismäki und an die Jury des Murnau-Preises zu ihrer Wahl.

Christiane Pankoke, Vorsitzende DFG Ostwestfalen e.V. und Silvia Kantim, Landeskultureferentin der DFG Westfalen-Lippe e.V. werden die Deutsch-Finnische Gesellschaft bei diesem Festakt vertreten.

Text mit freundlicher Genehmigung der Rechtsanwälte Streitböger und Speckmann, Bielefeld -Dr. Matthias Rose

Seite des Pandora Film Verleih über Aki Kaurismäki: www.aki-kaurismaeki.de

Seite der Gesellschaft zur Verleihung des Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau Filmpreises: www.murnaufilmpreis.de

Weihnachtsessen der DFG Ostwestfalen e.V.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres trafen sich finnische und deutsche Mitglieder sowie Gäste des Bezirksvereins Ostwestfalen e.V. zu einem Weihnachtsessen im Restaurant Zur Linde in Gütersloh-Isselhorst. Gemütlich ging es zu, Gesprächsthema des Abends war der Rückblick auf die vielen Veranstaltungen im Jahr 2011. 

Natürlich gab es auch eine Tombola mit interessanten Gewinnen. Über den ersten Preis, einen Reisegutschein des DFG Partners FINNLINES Deutschland, freute sich Mirja Räsänen-Burow. Aber auch weitere Gewinne kamen zur Verlosung und steigerten die Stimmung der ostwestfälischen Finnlandfreunde. Ein gelungener Abend und eine schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

An dieser Stelle bedankt sich Christiane Pankoke im Namen der DFG Ostwestfalen e.V. bei dem Hauptsponsor der Gewinne FINNLINES Deutschland in Lübeck, besonders bei Herrn Krolewice. 

 

DFG Lesung mit Risto Isomäki am 26.11.2011 in Bielefeld

Im vorweihnachtlichen Ambiente des Weihnachtsbasares der Finnischen Sprachschule Bielefeld fanden sich am Abend des 26. Novembers 2011 interessierte Zuhörer zusammen, um den Ausführungen des finnischen Autors Risto Isomäki zu den Bedrohungen unserer Umwelt durch die Gefahren der Kernenergie und der globalen Erwärmung zu folgen. Durch die Veranstaltung führte Frau Dr. Angela Plöger, die auch die auf deutsch erschienenen Bücher von Risto Isomäki übersetzte.

Zentraler Punkt der Lesung war die Vorstellung des 2011 erschienenen Romans "Ascheregen". Die aus dem Buch vorgetragenen Passagen weckten die Neugier auf mehr, so dass die Besucher der Lesung reichlich von der Möglichkeit Gebrauch machten, ihre auf dem Basar erworbenen Bücher vom Autor signieren zu lassen. Aber natürlich wurde nicht nur aus dem Buch gelesen, sondern Frau Dr. Plöger brachte uns den Autor auch persönlich näher. Im Rahmen des von Ihr geführten Interviews wurde auch Risto Isomäkis umfangreiche berufliche Tätigkeit vorgestellt und ein Einblick in die sein Handeln bestimmenden Überzeugungen gegeben. Die abschließende Gesprächsrunde mit dem Publikum beschäftigte sich u.a. mit der Frage, welchen Stellenwert die Auseinandersetzung mit den Gefahren der Kernenergie in der finnischen Politik und Gesellschaft hat.

Allen Beteiligten einen herzlichen Dank für diese gelungene Veranstaltung!

zu weiteren Bildern der Veranstaltung ...

DFG-Partner aus Bielefeld entwickelt Stickprogramm für sehgeschädigte Menschen

Erstmals ist es der Kampmann GmbH-international gelungen, ein Stickprogramm zu entwickeln, das die von dem Franzosen Louis Braille 1825 erdachte Punktschrift für sehgeschädigte Menschen verwertbar stickt. Übliche Sticktechniken können die notwendige Erhabenheit, die die Lesbarkeit der einzelnen Punkte der Brailleschrift garantiert, auf Textilien nicht erzeugen. Das neu entwickelte und bereits patentierte Verfahren stickt das aus erhabenen Punkten bestehende Alphabet der Blindenschrift mit der erforderlichen Mindesthöhe von 0,4 mm, die notwendig ist, um von Blinden oder Sehbehinderten sicher gelesen, das heißt, ertastet werden zu können.

Mit dieser Erfindung ist es gelungen für nichtsehende Menschen eine Kennzeichnung einzubringen, welche es erlaubt, selbstständig, ohne fremde Hilfe Bekleidung und vieles mehr als Eigentum zu identifizieren. "Mehr noch, wir schaffen mit dem Sticksystem "Barrierefreiheit im Kleiderschrank", denn nun sind blinde Menschen allein und zuverlässig in der Lage, mit Farbnamen gekennzeichnete Bekleidung sogar modisch zu kombinieren. Zu wissen, ob die Bluse in der Hand Weiß, Rot oder doch Dunkelblau ist, ist für blinde Damen doch von elementarer Bedeutung. Sie sehen nicht, aber sie werden gesehen!", so Jürgen Kampmann, Vertriebsleiter der Kampmann GmbH ? International. Im kommenden Jahr will Kampmann diese Erfindung auch auf den finnischen Markt bringen.

Quelle: Kampmann GmbH Interntional

35 Jahre DFG Ostwestfalen e.V.

Fotos und Text Bernd Korte

Vorsitzende Christiane Pankoke hatte ein "gutes Händchen", als sie das 35-jährige Jubiläum des Bezirksvereins zusammen mit dem festlichen Orgelkonzert des jungen finnischen Starorganisten Petur Sakari plante. Die Zuhörer in der evangelischen Kirche in Isselhorst dankten für diesen "Genuss" mit stehenden Ovationen. Johann Sebastian Bach in allen Variationen einschließlich der eigenen Improvisationen - Musik eines solchen Jubiläums würdig.

Anschließend war zum Empfang in ein altehrwürdiges Restaurant in Isselhorst geladen. Hier wurden neben kulinarische Genüssen die nicht fehlen dürfenden Reden gehalten (Vorsitzende Christiane Pankoke und Landesvorsitzender Bernd-H. Korte). Auch Ehrungen für über 50-jährige Mitgliedschaften standen an - einen mit finnischen Spezialitäten gefüllten Korb erhielten die Familie Aspelmeier (seit 1960 Mitglieder)und Frau Ippers (seit 1958 Mitglied). Im Beisein des Ehrengastes Petur Sakari endete danach ein gelungener Abend.

"Bücher bewegen"

Festakt zum 100. Geburtag der Brackweder Stadtteilbibliothek

Der Bezirksverein Ostwestfalen e.V. - Bielefeld - gratulierte der Stadtteilbibliothek Brackwede zum 100-jährigen Bestehen und übergab finnische Kinderbücher und wünschte weiterhin viel Erfolg und das die gute Zusammenarbeit mit der DFG in den nächsten Jahren fortgesetzt wird.

Bilder: Bibliothek Brackwede

Zeitungsbericht-NW-25-05-2011.pdf

© 2011 Neue Westfälische, 25. Mai 2011


DFG Ostwestfalen e.V. auf der Touristik Messe in Gütersloh

Fotos und Text Justus Burow

Vom 26. bis 28.11. fand in der Gütersloher Stadthalle die Touristikmesse "Lust auf Urlaub" statt. Die DFG Ostwestfalen e.V. war mit einem eigenen Stand in der Sonderabteilung "Christmas Kultur Weltweit" vertreten, um interessierte Besucher über Finnland und die Vereinsarbeit der DFG zu informieren. So fanden die Besucher nicht nur Informationen über finnische Weihnachtsbräuche, über traditionelles Weihnachtsessen, die Besonderheiten des finnischen Winters, sondern auch über die Aktivitäten der DFG vor Ort.

Neben zahlreichen Broschüren waren finnischer Likör, Pulla, Pralinen und Rentier-Schnittchen nur einige der landestypischen Köstlichkeiten, die die Besucher auf unserem Stand erwarteten. Wir waren für ein ereignisreiches Messewochenende bestens gerüstet.

Leider bleibt nun genau dies nicht in Erinnerung. Vielmehr die geringe Besucherzahl, an 3 Messetagen fanden lediglich ungefähr 200 Besucher den Weg in die Stadthalle Gütersloh. Ob es nun an den leichten Minusgraden oder dem 1. Advent mit seinen Weihnachtsmärkten lag, gerne hätten wir mit den zahlreichen freiwilligen Helfern mehr Menschen die Schönheit Finnlands und der nachhaltigen Arbeit der DFG nahe gebracht. Es bleibt zu hoffen, dass im kommenden Jahr die Werbetrommel im Vorfeld der Messe vom Veranstalter deutlich stärker gerührt wird.

An dieser Stelle ein besonderer Dank an die Familien Pankoke und Burow, ohne deren Einsatz dieser Messeauftritt nicht so reibungslos abgelaufen wäre. Auch die Firma Kampmann (Partner der DFG) sei erwähnt, die durch ihren professionellen Messestand und die zur Verfügung gestellte Bekleidung in blau-weiß für ein einheitliches Auftreten gesorgt hat.